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WandernWanderurlaub mal anders – mit Kindern Südtirols Natur erkundenWandern ist „in“… Doch beim Wandern mit Kindern braucht es nicht selten gute Überzeugungskunst, bis auch die Kleinen ihren Rucksack freiwillig packen. Wanderurlaub muss nicht langweilig sein: Wenn man die richtigen Touren kennt, kann es Kindern sogar richtig Spaß machen. Und Südtirols Natur ist ein großer Spielplatz: auf Waalwegen selbst gebastelte Boote in See stechen lassen, auf Abenteuersteigen über Brücken und Leitern hinab kraxeln und auf den Almen weidende Tiere wie Pferde, Kühe oder Schafe streicheln.In allen Ferienregionen gibt es geeignete Wege und interessante Routen mit Kindern. Hier einige Wandertipps von Ihren Südtiroler Privatvermietern: Immer am Wasser entlang (Tscharser Schnalswaal)Waale sind Bewässerungssysteme, die seit vielen Jahrhunderten die Felder des extrem trockenen Vinschgaus bewässern. Die Waalwege wurden angelegt, um den Bauern Reparaturen an den Wasserleitungen zu Obst- und Weingärten zu ermöglichen.Auch wenn ein Waalweg schon mal über etwas steile Hänge führen mag, sind sie dennoch leicht begehbar und beliebt bei Familien mit Kindern. Gestartet wird oberhalb von der Pfarrkirche von Tschars (625 m). Durch einen Laubmischwald wandert man in einer guten Stunde zum Schloss Juval. Es geht mäßig steil nach oben, aber senkrecht bricht die Böschung ins Tal ab. Zwei wunderbare Perspektiven eröffnen sich: einmal geht der Blick hinauf zum Schloss Juval und einmal nach unten ins Tal, auf die Etsch und das Untere Vinschgau mit seinen Apfelanlagen. Ein Besuch des seit 1983 im Besitz von Extrembergsteiger Reinhold Messner befindlichen Schlosses, zahlt sich aus. Es beherbergt ein Museum für tibetische Volkskunst, eine Maskensammlung und eine Bergbildergalerie. Mehr Informationen unter Meran und Umgebung - Leinwand aus Luft & Licht (Das Knottn-Kino am Rottenstein)Wenn man dem Wegweiser „Knottn-Kino“ folgt, dann führt er in einen modernen Märchenwald: Verkehrsschilder mit Hirschgeweihen und stählerne Sonnenuhren. Schlussendlich gelangt man ins „Knottn-Kino“, wo 30 Kino-Klapp-Stühle aus Stahl und Kastanienholz, in 4 Reihen montiert auf dem Gipfel des Rotenstein (Felsplateau 1465 m) darauf warten, endlich gefüllt zu werden. Auf einer Leinwand aus Luft und Licht wird rund um die Uhr einer der besten Filme Südtirols gezeigt: Die Landschaft des Etschtals selbst. Der Heimweg erfolgt durch Wald und Wiesen, wo Ihnen bestimmt die hübschesten Blondinen Südtirols, die Haflinger Pferde, begegnen.Mehr Informationen unter Bozen und Umgebung – Sagenweg in Aberstückl/SarntalDieser Weg wurde von den Schülerinnen der Grundschule Aberstückl in Kooperation mit der Forstbehörde und dem Tourismusverein Sarntal gestaltet. Diese einmalige Erlebniswanderung beginnt beim Wippingerhof hoch oben über dem kleinen Dorf Aberstückl und geht über das „Eggerwiesl“ (Weg Nr. 13) bis hin zur Durr-Alm. Auf dem Weg gibt es immer wieder Sagen zum Vorlesen und dazupassenden Stationen. In der dazugehörigen Sagenweg-Broschüre gibt es dazu noch ein Quiz zum Ausfüllen.Mehr Informationen unter - Sagenweg in Aberstückl Eisacktal – Auf zu Südtirols Almendorf, der FanealmIm Mittelalter entstand das kleine Hüttendorf als Zufluchtsort vor der im Tal ausgebrochenen Pest und wurde dann mit den umliegenden Weiden bis heute zur Almwirtschaft genutzt. Die idyllische Ansicht des Kirchleins, der schindelgedeckten Blockhütten, Viehställe und Heulager ist zu jeder Jahreszeit eine Augenweide und ebenso einen Besuch wert wie der hier produzierte Käse, das jährlich organisierte Fanefest und vor allem die liebevoll zubereiteten, traditionellen Gerichte in den Almschänken. Die Fanealm erreicht man am besten über einen Fußmarsch von ca. 1 Stunde ab dem Parkplatz am Talschluss von Vals über den ausgewiesenen „Milchsteig“.Mehr Informationen unter Dolomiten Rosengarten Latemar – Durch das sagenhafte Latemar LabyrinthVom Westufer des Karer See geht eine Forststraße, die mit der Nr. 11 gekennzeichnet ist, sie führt durch den Wald direkt zu den Wänden des Latemar. An einer Weggabelung angekommen, führen beide Wege zum Mitterleger: der rechte Weg ist länger, der linke Weg steiler. Bei der Forsthütte des Mitterleger sind die Hinweisschilder Nr. 20, die zum Labyrinth führen, deutlich sichtbar. Man lässt die Lärchen hinter sich und erreicht den großen Murenabgang, der das Labyrinth bildet. Durch das Labyrinth geht’s in eine Mulde, in der sich im Frühsommer ein Tümpel bildet. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder zum Karer See zurückkehren oder zum Karerpaß weiter gehen.Mehr Informationen unter Mythos Schlernhexen Dolomiten Seiser Alm/Schlerngebiet – Dem auf der SpurDort, wo die "Schlernhexen"-Tour hinführt, sollen einst Hexen, Teufel und andere finstere Gestalten gehaust haben. Von dem nächtlichen Treiben sind die Hexenbänke auf dem Puflatsch am besten erhalten. Von Compatsch ausgehend folgt man dem A-Weg, der uns auf den Puflatsch führt, und erreicht so die Arnikahütte (2.061 m). Weiter geht's zu den Hexenbänken, einem faszinierenden und sagenumwobenen Aussichtspunkt. Von dort gelangt man über die Bergstation des Sesselliftes Puflatsch wieder zurück nach Compatsch.Mehr Informationen unter Dolomiten Gröden – Auf den Entdeckung der Planeten1960 erfolgte die Stilllegung der von russischen Gefangenen im Ersten Weltkrieg erbauten Eisenbahnlinie durch das Grödner Tal. Dank der gleichmäßig geringen Steigung wurde die ehemalige Bahntrasse großteils zu einer Promenade ausgebaut.Diese bot sich als ideale Strecke für einen Planetenweg an. Die neun Planeten unseres Sonnensystems (inklusive Mutter Erde) sind hier in maßstabsgetreuer Entfernung zueinander angebracht; Tafeln geben Aufschluß über die wichtigsten Daten wie Durchmesser, Dichte, Entfernung zur Sonne, Anzahl der Monde usw. Die pädagogische Absicht ist es, dem Besucher die wirklichen "astronomischen" Ausmaße des Alls vor Augen zu führen. Mehr Informationen unter Dolomiten Alta Badia – Unterwegs auf dem Lehrpfad - LärchenwegVom Dorfzentrum St. Kassian steigen wir längs der asphaltierten Straße zum Hotel Fanes hinauf und wandern bis zum Rü Hof weiter (Gehzeit ca. 15 Minuten). Am Rü Hof starten wir dann unsere Wanderung auf dem Lärchenweg. Der Weg ist ca. 1,5 km lang, ist eben und leicht (Gehzeit ca. 30 Minuten).Die Wanderung bietet einmalige Einblicke in die Naturlandschaft und belehrt über interessante Zeugnisse von menschlichem Schaffen in perfektem Einklang mit der umliegenden Natur wie die charakteristischen alpinen Holzzaunwerke, Trockenmauern und eine Wassermühle. Entlang des Weges wurden Informationstafeln angebracht, auf denen die wichtigsten Angaben einiger charakteristischer Blumen und Bäume sowie generelle Informationen über die Flora, Fauna und Geologie des Gebietes geschildert sind. Mehr Informationen unter Dolomiten Kronplatz - Zu den skurrilen Gebilden der letzten Eiszeit, den ErdpyramidenVor dem Weiler Platten/Oberwielenbach (1335 m) ist rechts ein großer Parkplatz, welcher von Percha mit dem Auto leicht erreichbar ist. Von hier aus wandert man links der roten Markierung Nr. 6 folgend durch den Wald, bis zu den beeindruckenden Erdpyramiden (1550 m). Sie sind das bedeutendste Vorkommen von Erosionstürmen im gesamten Pustertaler Raum. Die leichte Wanderung ist aber nicht nur naturkundlich, sondern auch landschaftlich sehr lohnend. Von den ausgedehnten Wiesenhängen von Platten bietet sich ein umfassender Blick über das Pustertal und zu den Dolomiten.Nach der Besichtigung der Erdpyramiden geht es über denselben Weg zurück nach Oberwielenbach. Mehr Informationen unter Dolomiten Hochpustertal – Bergauf zu Fuß und bergab mit dem Fun-BobIn Innichen am Sportzentrum Erschbaum und am Fußballplatz vorbei steigt der Weg über die Forststraße Richtung Greiterwiesen. Nach ca. 30 Minuten zweigt der Weg (Nr. 6) links ab und führt (Hinweisschild nach ca. 20 Min.) zur „Jorahütte“ und auf Weg Nr. 6 weiter zur Haunoldhütte. Nach einer gemütlichen Pause geht’s dann wieder mit der Sommerrodelbahn „Fun-Bob“ bergab.Mehr Informationen unter Tauferer Ahrntal – Auf zum Tauferer RitterwegZurück in die Zeit der Ritter geht es auf dem Tauferer Ritterweg. Er führt von der Toblschlucht mit ihren 3 Wasserfällen bis hin zur Burg Taufers. Gestartet wird vom Tourismusverein Sand in Taufers Richtung Osten über die Brücke nach St. Moritzen. Gleich danach geht’s rechts beim Hotel Alte Mühle ab, am orthografisch linken Bachufer entlang über eine weitere Brücke und dann am rechten Bachufer und über die nächste Brücke links abbiegend zum Weiler Winkel. Der Forststraße folgend erreichen Sie den Parkplatz der Reinbach-Wasserfälle (855 m). Nun geht’s hinein in den Wald und auf Weg Nr. 2 bis zum 1. Reinbach-Wasserfall, dann steiler zum 2. und 3. Wasserfall. Die hohe Brücke am 3. Wasserfall bringt Sie zum Toblhof (1.054m). Nach einer genussreichen Einkehr überqueren Sie die Forststraße und folgen leicht abwärts Wegnummer 2A zu den Pircherhöfen. Links abwärts kommen Sie durch den Wald bis zu einem Querweg, welcher den Abstieg nach St. Moritzen ermöglicht. Hier biegen Sie rechts ab (Nr. 2A) und wandern zur Burg Taufers. Ein Panoramablick über den Tauferer Talboden begleitet Sie. Über einen Steig vorbei an der Schlosskreuzkapelle geht’s nach Sand in Taufers.Mehr Informationen unter |
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