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27.02.2017

Die Kraftplätze Südtirols – wo die Kraft Sie packt!

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Reine Natur atmen. Wunderbar positive Energie strömt in jede Zelle des Körpers. Und plötzlich steht man ganz alleine da. Hand in Hand mit Mutter Erde.
Wissen Sie, wovon ich spreche? Vom wohl natürlichsten Aufladegerät, das es gibt. Wo Energie direkt aus der Erde in die Seele strömt werden die Batterien des Menschen wieder aufgeladen, das Gemüt erhellt. An den Kraftplätzen Südtirols – zwischen Aussichten und Einsichten, Mystik und Historik.

Castelfeder – ein Blick über die Ferienregion Südtirols Süden

Im südlichsten Süden des Landes, zwischen Auer und Montan, erhebt sich der Kraftplatz-Hügel Castelfeder. Auf seinem höchsten Punkt thront eine Ruine, um die sich Ruhe und Mystik des Ortes konzentrieren. Wiesen, Spazierwege, Felsen und mittendrin eine Fruchtbarkeitsrutsche. Zudem noch ein Ausblick, der die Ferienregion in all ihrer Pracht zeigt. Die Etsch, wie sie sich erhaben durchs Tal schlängelt, die Apfelwiesen und Weinberge, die Dörfer und Wälder – auf Castelfeder hat man alles in Aussicht. Und kehrt wieder in sich.

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Die Ultner Urlärchen – seit Jahrhunderten im Meraner Land festgenadelt

Das Ultental ist wohl eines der urigsten Täler Südtirols. Kein Wunder also, dass auch die drei ältesten Nadelbäume Europas hier ihre Wurzeln geschlagen haben. Als 1930 eine Urlärche von einem Sturm überwältigt wurde, zählte man bei ihr 2.000 Jahresringe. Von Blitzen getroffen, vom Wetter gezeichnet, ragen die drei übrig gebliebenen Urlärchen – von den Ultnern „Fledermauslarch“ genannt, weil sie Fledermäusen, Mardern und Eulen Unterschlupf in ihren morschen Baumhöhlen bieten – inzwischen bis zu 36,5 Meter in den Ultner Himmel. Die dickste unter ihnen weist einen Umfang von über 8 Metern auf. Ein Schauplatz der Naturkraft – ein echter Kraftplatz.

Tartscher Bichl – nicht nur ein Hügel im Vinschgau

1.077 m hoch erhebt sich der buckelige Tartscher Bühel nahe Mals im Obervinschgau. Ein Kraftplatz, der dem Besucher Geschichte(n) erzählt: Mitten in Steppenvegetation wurde die Sage von der „Stadt am Tartscher Bichl“ zur Begebenheit, als man die Reste einer rätischen Stadt von um die 80 Häuser ausgrub. Seit dem 11. Jahrhundert hütet das St.-Veit-Kirchlein schon seinen Platz am Bichl und Mussolini hat eine Bunkeranlage direkt in den Hügel gebaut – deren Eingänge sind heute aber kaum mehr auffindbar. Es darf also nicht verwundern, dass dieser mystische Ort auch Schauplatz für das traditionelle Scheibenschlagen ist. Der Tartscher Bichl: Wahrzeichen des Vinschgaus und ein Kraftort sondergleichen.

Der Pragser Wildsee – eine Wasserwelt für sich in den Dolomiten

Er ist das Juwel unter den Südtiroler Bergseen. Wer schon einmal am Ufer des Pragser Wildsees gestanden hat, der weiß, warum er zu den Kraftplätzen Südtirols zählt. Smaragdgrün vor Nadelbaumgrün und Dolomitsteingrau. Ruhe in der Luft – und im Wasser, wo, Sagen zufolge, das Tor zum unterirdischen Reich der Fanes liegen soll … Nicht umsonst ist der Pragser Wildsee Kulisse für viele Filme – und vor allem für Momente. Zum Rundum-Wandern, Plantschen, Zehen-Reinhalten. Und zum Naturenergie spüren, ja, dazu ganz besonders. Der Pragser Wildsee ist die Perle der Dolomiten und kraftvolle Inspiration für den Menschen.

Die Gilfenklamm – Eisacktaler Marmorbruch und Wasserfall

Bei Ratschings, im oberen Eisacktal, wird Wasserkraft plötzlich sichtbar. Denn hier hat sich der Ratschingser Bach eine Schlucht durch blitzweißen Marmor gebohrt. Die weltweit einzige Marmorschlucht und eine der bestzugänglichen Schluchten der Alpen versetzt Besucher in Staunen und weist ihnen den Weg zur inneren Kraft. Wo das Wasser sich in mehreren Fällen hinabstürzt, führen trittsichere Steige hindurch und darüber hinweg. Seit 1961 kann die Gilfenklamm ergangen werden und zeigt seither, wie die wilde Kraft der Natur die Zellen des Menschen mit neuer Energie flutet …