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Südtiroler Privatvermieter
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About me
Hi, ich bin Sabine, seit vier Jahren Marketing und Social Media Managerin bei Südtirol Privat. Meine Kolleginnen beschreiben mich als offen, fröhlich, unternehmungslustig und absoluter Südtirol-Fan! Und DAS bin ich definitiv. Draußen fühle ich mich nämlich am wohlsten! Das Gefühl Südtirol, meine schönsten Erlebnisse und Eindrücke teile ich von Herzen gerne mit euch - hier in der Rubrik Sabine drzehlt! Was mir an unserem Land am meisten gefällt? Die wunderschönen Sonnenauf- und Untergänge in den Bergen. Und euch? Kommt doch mit auf meine Reise durch das schöne Land Südtirol!
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Gigantisch, faszinierend und zerbrechlich: Der Latemar im schönen Eggental beeindruckt nicht nur mit seinen einzigartigen Wander- und Bikewegen, sondern auch mit seinem puren Dasein. Sabine stellt euch den Gesteinsriesen heute mal etwas genauer vor!

Der Latemar im Eggental

250 Millionen Jahre zurück geht die Geschichte der Eggentaler Riffatolle – wie jetzt? Riffe mitten in Südtirol? Ja! Die Eggentaler Dolomiten waren nämlich einst genau das – hält man beim Wandern auf dem Rosengarten und dem Latemar die Augen offen, kann man sogar das eine oder andere Fossil entdecken. :-) Wir richten jetzt aber erstmal unsere Augen auf den faszinierenden Giganten Latemar, dessen Name – laut Dokumenten aus dem 12. Jahrhundert nach Christus – vermutlich aus dem Altladinischen „cresta de Lac-te-mara“ stammt und soviel bedeutet wie „Bergkamm über dem See im Kar“ (Bergkamm über dem Karer See).

Zerbrechlicher Gigant
Der Latemar erstreckt sich zwischen dem Fleimstal im Trentino und den westlichen Dolomiten im Eggental. Seine höchste Erhebung ist der 2.842 m hohe Diamantiditurm.
Das helle und äußerst brüchige Calciumgestein des Latemars ist deshalb so faszinierend, weil er sich von Jahr zu Jahr durch die Witterung und weitere äußerliche Einflüsse ganz besonders stark verändert. Ein Geologe hat mir mal verraten, dass vom Latemar – aufgrund seiner kalkigen Schichten, seiner tiefen Gänge und Klüfte – eines Tages nicht mehr als ein Hügel übrig bleiben wird. Eine Schönheit also, die vergehen wird.

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So wunder- und geheimnisvoll
Besonders zur Geltung kommt der Latemar vom Karer See aus – und auf dessen Wasseroberfläche: Auf ihr spiegeln sich die schrägen Riffböschungen und Schichtflächen im wunderbar türkisen Gewässer. Von diesem Punkt aus gesehen, zählt das Latemarmassiv wohl zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Dolomiten. Und obwohl er einer der am meisten fotografierten Berge Südtirols ist, gehört der Latemar touristisch gesehen zu den am wenigsten erschlossenen. Das dürfte unter anderem am sehr brüchigen Gestein liegen, das den Berg für Kletterer beispielsweise unbedeutend macht – sie weichen lieber auf den benachbarten Rosengarten aus.

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Abenteuer für Panorama-Liebhaber
Nichtsdestotrotz ist eine Wanderung am Latemar immer ein lohnendes Abenteuer – egal ob eine Latemarüberschreitung vom Reiterjoch über die Latemarspitze zur Ortschaft Carezza oder eine aufregende Wanderung durch den bekannten und auch für größere Kinder spannenden Labyrinthsteig. Die einzigen bewirtschafteten Schutzhütten am Latemar sind das Rifugio Torre di Pisa (Latemarhütte) und das Rifugio Passo Feudo in den südlichen Ausläufern. Die Tagestour zur Latemarhütte ist sicherlich eine der schönsten und beliebtesten im Eggental: Der spektakuläre Rundumblick auf die Dolomiten begleitet einen hier nicht nur während der 740 Höhenmeter, die man zurücklegt, sondern gipfelt – im wahrsten Sinne des Wortes! – auf der Aussichtsplattform „Latemar.360°“. Ein dichtes und vielseitiges Netz an Erlebnis- und Themenwegen erweitert übrigens das eigene Wissen zu Fauna und Flora, zur Almwirtschaft und zur Geologie: das Latemarium!

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Einmal rund um den Latemar!
Wer den Latemar lieber mit dem Bike erleben möchte, kann auch das tun! Von Welschnofen aus geht es per Gondelfahrt zur Frommer Alm, um dann auf Teer oder Trail über den Karer Pass nach Moena und Predazzo im Fassatal zu gelangen. Den Latemar immer fest im Blick erreicht man wieder mit einer Gondel die Baita Gardonè und mit dem Sessellift den Passo Feudo auf 2.200 Meter. Von dort führen Trails weiter zur Ganischger und zur Zischgalm. Am Reiterjoch geht es über die Epircher Laner Alm nach Obereggen und wieder zurück nach Welschnofen.

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Habt ihr Lust auf einen Urlaub am Fuße des faszinierenden Bergriesens bekommen? :-) Dann werft doch mal hier einen Blick auf die Eggentaler Privatvermieter!

Es grüßt euch einfach herzlich, eure Sabine!

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