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About me
Hi, ich bin Sabine, seit vier Jahren Marketing und Social Media Managerin bei Südtirol Privat. Meine Kolleginnen beschreiben mich als offen, fröhlich, unternehmungslustig und absoluter Südtirol-Fan! Und DAS bin ich definitiv. Draußen fühle ich mich nämlich am wohlsten! Das Gefühl Südtirol, meine schönsten Erlebnisse und Eindrücke teile ich von Herzen gerne mit euch - hier in der Rubrik Sabine drzehlt! Was mir an unserem Land am meisten gefällt? Die wunderschönen Sonnenauf- und Untergänge in den Bergen. Und euch? Kommt doch mit auf meine Reise durch das schöne Land Südtirol!
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Die Sextner Dolomiten können nicht nur mit den Drei Zinnen punkten – auch die Berge der Sextner Sonnenuhr können sich sehr wohl sehen lassen – dieses Naturphänomen des Hochpustertals stellt euch unsere Bloggerin Sabine im heutigen Bergporträt vor.

Die Sextner Sonnenuhr

Neiiin, die Drei Zinnen sind gewiss nicht die einzigen Berge, die das Hochpustertal zu einem beliebten Ausflugs- und Wanderziel machen! Hier, ganz im Osten Südtirols, gibt es nämlich jede Menge 3.000er – und sie machen die Ortschaften, wie das beschauliche Sexten, zu einfach malerischen Gegenden. Fünf Dolomitengipfel, an deren Fuße die Gemeinde Sexten mit ihren knapp 2.000 Einwohnern liegt, möchte ich euch im heutigen Bergporträt vorstellen. Sie bilden die berühmte steinerne Sonnenuhr – ein Naturphänomen, einzig in seiner Art: Einserkofel, Neunerkofel, Zehnerkofel (auch Sextner Rotwand genannt), Elferkofel und Zwölferkofel.

Die Berge der Sextner Sonnenuhr
Die Sextner Dolomiten schließen das Weltnaturerbe der Dolomiten im Nordosten ab. Die Sextner Sonnenuhr bezeichnet eine Aneinanderreihung von Berggipfeln, die mit ihren Benennungen genau mit dem Lauf der Sonne übereinstimmen. Der kleinste Gipfel der Sextner Sonnenuhr ist der Neuner mit 2.585 Metern Höhe. Charakteristisch für ihn sind die unterschiedlichen Sedimentschichten, die man auch aus der Ferne erkennen kann. Es folgen der Einserkofel (2.698 m), von dem 2007 rund 60.000 m3 Felsen ins Tal stürzten, und der Zehner (2.965 m), der als östlicher Eckpfeiler der Sextner Dolomiten gilt und im Jahr 1878 von Michel Innerkofler und Roland von Eötvös erstmals bestiegen wurde. Der Elferkofel stellt mit seinen 3.068 m die höchste Spitze der Sonnenuhr dar und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Da die Gebirgsgruppe Schauplatz zahlreicher Kämpfe zwischen den italienischen und österreichischen Truppen war, stößt man hier noch heute auf Hinterlassenschaften der Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Der Zwölfer (2.917 m) wurde 1874 erstmals vom Südtiroler Hans Innerkofler bestiegen und liegt an der Grenze zum benachbarten Belluno, ganz in der Nähe der Drei Zinnen.

Mein persönlicher Wandertipp
Durch die Gebirgsgruppe führte der berühmte Alpinisteig, der heute ein beliebter Klettersteig ist. Kletter- und Wanderwege gibt es hier zuhauf – wer also einen Bergurlaub macht, ist in dieser Gegend des Pustertals an der genau richtigen Adresse! Wie wäre es z. B. mit einer Wanderung von den Rotwandwiesen zum Kreuzbergpass? Dabei handelt es sich um einen landschaftlich wunderschönen, sechs Kilometer langen Höhenweg, der alten Kriegspfaden folgt. Von hier aus blickt man auf den Karnischer Kamm und zu den Eisgipfeln der Riesenfernergruppe. Da nur wenig Höhenunterschiede zu bewältigen sind, ist die Tour relativ einfach machbar. Der Startpunkt liegt in Moos – von dort aus geht es bis zur Talstation der Seilbahn, mit der man hinauf zu den Rotwandwiesen fährt. Auf dem Weg Nr. 15 geht es weiter durch einen lichten Wald und anschließend unter den bizarr geformten Felsen der Sextner Rotwand, des Neunerkofels und des Arzalpenkopfs entlang. Vor allem bei dieser Passage wandelt man auf Spuren der Kriegsvergangenheit. Es folgt ein kurzer Abstieg durch den Wald und über den Weg 13 A bis in die „Signaue“ und schließlich über den Sextner Rundweg (Nr. 1) zurück zum Ausgangspunkt.


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Wie funktioniert sie denn jetzt genau, diese steinerne Sonnenuhr?
Die wichtigste aller Infos möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten! ;-) Von Bad Moos aus gesehen, stimmt der Sonnenverlauf zur Wintersonnenwende mit der Reihenfolge der Dolomitengipfel überein. Der beste Ort, um das Naturphänomen zu beobachten ist entlang der Hauptstraße zwischen Moos und dem Haus Sexten: Um 12 Uhr strahlt die Sonne oberhalb des Zwölfers, um 13 Uhr oberhalb des Einsers usw.
Die alten Römer, so vermutet man, begannen die Tagesstunden übrigens erst bei Sonnenaufgang zu zählen – die sechste Stunde (lat. sexta hora) war somit unsere heutige zwölfte, die ja vom Zwölferkofel angezeigt wird. Kulturhistoriker nehmen daher an, dass der Ursprung des Ortsnamens Sexten in dieser „sexta hora“ liegen könnte.

Sie ist mit Sicherheit ein einmaliges Naturphänomen, die Sextner Sonnenuhr – und wird daher nicht umsonst als das Wahrzeichen Sextens bezeichnet. Habt ihr auch Lust, es zu bestaunen? Dann klickt euch mal durch unsere Privatvermieter vor Ort – ihr werdet bestimmt ein Plätzchen finden, an dem es euch besonders gut gefällt! :-)

Es grüßt euch einfach herzlich, eure Sabine
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