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Südtiroler Privatvermieter
Eine Holzbank auf einer blühenden Wiese mit Blick auf ein weites Tal und die umliegenden Berge.
Gschichten aus ganz Südtirol
Wie gut kennt ihr euch in Südtirol aus? Wisst ihr über die Traditionen, Gerichte und Geschichten der einzelnen Regionen Bescheid? Wenn ihr jetzt neugierig den Kopf schüttelt, seid ihr auf dieser Seite goldrichtig. In diesem Blog teilen wir die einprägsamsten Erlebnisse, Veranstaltungen und Besonderheiten unseres schönen Landls mit euch. Die schönsten Spots zum Sonnenuntergang-Watching. Die besten Rezepte pro Region (Kalorien zählen nicht erlaubt!). die faszinierendsten Unternehmungen. Und noch viel, viel mehr. Kommt mit auf eine virtuelle Reise durch Südtirol!
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Den dritten Teil der Speise-Porträts widme ich einer süßen Köstlichkeit der Südtiroler Bauernküche: den Buchteln. Das leckere Hefegebäck schmeckt einfach immer, ob als Nachspeise oder als Hauptgang. Wie’s geht, verrate ich euch hier!

Ein Rezept der Südtiroler Bauernküche

Die große Vielfalt leckerer Mehlspeisen in Südtirol ist eindeutig auf den Einfluss der K.u.K. Zeit in Österreich zurückzuführen. Genau deshalb gibt es auch viele verschiedene Namen für die gleiche Leckerei: Buchteln, oder eben auch Wuchteln, Rohr- oder Ofennudeln genannt, sind ein süßes Hefegebäck, das bei uns in Südtirol traditionell mit Marillenmarmelade gefüllt und mit Vanillesauce serviert wird. Zu jeder Jahreszeit finden sich Buchteln auf den Speisekarten der klassischen Südtiroler Bauernküche – vor allem ist dieses Gebäck übrigens im Eisacktal sehr beliebt, hier wird’s auf vielen Höfen und Almen serviert.

Oder einfach selbst nachbacken!

Zutaten für vier Personen:
500 g Weizenmehl
140 ml lauwarme Milch
30 g Hefe
50 g Zucker
75 g Butter
2 Eier
Eine Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
Abrieb von 1 Zitrone
1–2 TL Rum
ca. 70–100 g Marillenmarmelade
ca. 70 g flüssige Butter

Zubereitung:
Milch und Zucker leicht erwärmen, die Hefe zerbröckeln und hinzugeben. Verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefemilch hineingeben. Mit etwas Mehl bestreuen und zugedeckt an einem warmen Ort für etwa 20 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und mit Eiern, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Rum und Salz vermischen und anschließend zum Mehl geben. Alles kräftig verrühren, zudecken und nochmal für 30 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich in dieser Zeit etwa verdoppeln.
Eine ofenfeste Form großzügig mit Butter einfetten. Nun den Teig etwa 2 cm dick ausrollen und in handflächengroße Quadrate schneiden. Jetzt braucht’s ein wenig Feingefühl! Jedes Teigstück mit einem Klecks Marillenmarmelade versehen und zu einem kleinen Päckchen verschließen. Vorsichtig mit der Naht nach unten in die Auflaufform setzen. Abdecken und ein letztes Mal für etwa 20 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Buchteln großzügig mit flüssiger Butter bestreichen und für etwa 40 bis 45 Minuten (je nach Backofen) auf mittlerer Schiene goldbraun backen.
Die Buchteln leicht abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und lauwarm mit Vanillesauce genießen.

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Sicherlich könnt ihr den VermieterInnen aus dem Eisacktal noch den ein oder anderen Buchtel-Tipp oder Trick entlocken oder sogar bei der Zubereitung über die Schulter schauen.

Guten Appetit!

Es grüßt euch einfach herzlich, eure Sabine
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